Vorsicht bei Schufa-freien Krediten

13.01.2017

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© Andrey Popov/Fotolia

Kreditinstitute sind in Deutschland gesetzlich verpflichtet, die Kreditwürdigkeit (auch Bonität genannt) der Kreditsuchenden zu prüfen. Dazu gehört grundsätzlich die Abfrage bei einer Auskunftei wie der Schufa. Heißt: Geld gibt es nur nach einer Prüfung!
Wer tief in den Miesen steckt, eine schlechte Bonität hat, zahlt entweder höhere Zinsen oder bekommt gar kein Geld. In diesen Fällen versprechen „Schufa-freie“ Kredite im Internet Hilfe. Aber Vorsicht! Sie laufen Gefahr, statt eines Kreditvertrages nur einen Vermittlungsauftrag zu einer "Finanzsanierung" zu unterschreiben. Dafür entstehen Zusatzkosten. Bei einem Kreditwunsch von 1500 Euro können diese 268 Euro betragen.
"Speziell zum Anbieter Lyon Finanz häufen sich in unserem Frühwarnnetzwerk die Beschwerden aus allen Bundesländern", erklärt Carmen Friedrich, Teamleiterin Marktwächter Finanzen der Verbraucherzentrale Sachsen. "Dessen Geschäftsführer steht auch hinter der Luzern Finanz GmbH und der Internetseite www.die-kredit-profis.net"
Andere Anbieter arbeiten mit ähnlichen Geschäftsmodellen. Verbraucher sollten deshalb genau hinschauen: "Prüfen sie die Vertragsunterlagen und das Kleingedruckte (die AGB), ob dort konkrete Informationen zum Kreditangebot enthalten sind." Fehlen diese: Finger weg! "Das sollten sie nicht unterschreiben oder verbindlich ,bestellen'."

Teamleitung

Kerstin Schultz
Kerstin Schultz
Marktwächter Finanzen
Verbraucherzentrale Sachsen

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Yasmin Kirzeder
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