Von wegen kostenlos – Wenn aus dem Probeabo ein teures Jahresabo wird

29.06.2018

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Mann blickt irritiert auf einen Laptop
Von wegen kostenlos - Wenn aus dem Probeabo ein teures Jahresabo wird
© YakobchukOlena/Fotolia

Internetdienste locken immer wieder mit Probeabonnements. Doch Verbraucher stecken oft schneller in einem teuren Jahresabo, als ihnen lieb ist. Besonders dreist ist es, wenn Anbieter die Kündigungsmöglichkeiten verstecken oder unnötig verkomplizieren.

„Wir erhalten immer wieder Beschwerden von Verbrauchern, die sich durch unklare Hinweise bei einem Probeabonnement in ein reguläres Abonnement gedrängt fühlen“, so Manfred Schwarzenberg, Teamleiter Marktwächter Digitale Welt der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz.

So etwa im Fall eines Online-Videorekorder-Dienstes, zu dem das Marktwächter-Team Beschwerden aus sieben Bundesländern erhalten hat. Verbraucher müssen sich dort durch sechs Pop-up-Fenster klicken, bis sie innerhalb des Accounts endlich kündigen können. Und noch dreister: Wer am letzten Tag seiner Probelaufzeit kündigen will, dem wird diese Möglichkeit im Online-Account mit dem Hinweis „Du hast leider deine Frist zum Paketwechsel verpasst“ verwehrt. Zwar konnten Verbraucher dann noch per E-Mail kündigen, aber der Hinweis im Account hinterlässt den Eindruck, man habe die Kündigungsfrist endgültig verpasst.

Die intransparente Gestaltung der Kündigungsmöglichkeiten hat das Marktwächter-Team aus Mainz abgemahnt.

Ihre Beschwerden zu Online-Diensten können Sie dem Marktwächter Digitale Welt über unser Beschwerdeformular melden.

Teamleitung

Manfred Schwarzenberg
Manfred Schwarzenberg
Marktwächter Digitale Welt
Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz

Ansprechpartner

Yasmin Kirzeder
Yasmin Kirzeder
Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
(030) 258 00-535
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