Tappen Sie in die Restschuldfalle? Vorsicht bei Restschuldversicherungen!

23.08.2017

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Restschuldversicherungen: meist überteuert und wenig Nutzen für den Verbraucher
© Antonioguillem/Fotolia

Der Zeitpunkt für einen Kredit ist attraktiv wie selten: Niedrige Zinsen machen es möglich, manch kostspieligen Traum günstig zu finanzieren. Doch das vermeintliche Schnäppchen kann sich schnell als Kostenfalle herausstellen.

Schuld daran sind sogenannte Restschuldversicherungen. Sie sollen den Kredit im Falle einer schweren Krankheit, Arbeitslosigkeit oder sogar Tod absichern. Was auf den ersten Blick wie ein sinnvolles Produkt erscheint, entpuppt sich bei genauerer Betrachtung nicht selten als großes Ärgernis.

„Restschuldversicherungen sind in der Regel überteuert und haben in den seltensten Fällen wirklich einen Nutzen für den Verbraucher“, warnt Sandra Klug, Teamleiterin Marktwächter Finanzen bei der Verbraucherzentrale Hamburg. „Aufgrund der hohen Provisionen, die Versicherer für die Vermittlung solcher Verträge zahlen, werden sie von den Beratern aber gerne verkauft.“

Auch eine Targo-Bank-Kundin aus Hamburg tappte in die Restschuld-Falle. Was die Mini-Jobberin nicht wusste: Ihre Versicherung leistet zwar bei Arbeitslosigkeit, aber nur beim Verlust eines sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnisses. Trotz eines laufenden Vertrages besitzt die Verbraucherin also keinen Versicherungsschutz. Ein klarer Fall von Fehlberatung.

Die Marktwächter empfehlen:

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Marktwächter Finanzen
Verbraucherzentrale Hamburg

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