01.08.2017
Stuttgart/Berlin, 1. August 2017. Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) hat Klage gegen die Aachener Bausparkasse AG eingereicht. Nach Auffassung der Marktwächterexperten ist die Kündigung von Bausparverträ-gen unter Bezug auf die Paragrafen 313 und 314 BGB unzulässig: Die für eine solche Kündigung erforderliche Störung der Geschäftsgrundlage oder der wichtige Kündigungsgrund liegen nicht vor. Die Verbraucherschützer wurden durch auffällige Beschwerden im Frühwarnnetzwerk des Marktwächters auf das Vorgehen des Anbieters aufmerksam.
20.04.2017

Eine 70-Jährige will ihr Vermögen anlegen. Sie erzählt, dass sie davon in den nächsten zwei Jahren eine anstehende, teure Operation bezahlen muss. Der Fall scheint einfach zu sein: Eine sichere und flexible Geldanlage ist nötig. Doch ein Berater der Santander Consumer Bank macht daraus ein lohnendes Geschäft – für die Bank.

27.02.2017

Stuttgart/Berlin, 1. März 2017. Das Team des Marktwächters Finanzen der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg meldet einen Erfolg im Einsatz für die Rechte von Verbrauchern: In einem lokalen Pressegespräch teilte die Volksbank Raiffeisenbank Nürnberg eG (VR Bank Nürnberg) in der vergangenen Woche mit, dass sie zuvor ausgesprochene Kündigungen von langfristigen, gut verzinsten Sparplänen zurücknimmt. Im Dezember 2016 hatten die Experten des Marktwächters Finanzen die ihrer Ansicht nach rechtswidrigen Kündigungen durch die Bank kritisiert. Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) hatte die Bank zudem abgemahnt, die Kündigungen zu unterlassen.

25.01.2017

Stuttgart/Berlin, 25. Januar 2017: Verbraucher beschweren sich zunehmend über Broker von binären Optionen. Das Team Geldanlage und Altersvorsorge des Marktwächters Finanzen in Baden-Württemberg nahm deshalb die Branche stichprobenartig unter die Lupe: Die Geschäftspraktiken sind teils dubios, die Firmen im Ausland nicht greifbar. Verbraucher erhielten eingezahlte Einlagen und auch ihren Gewinn nicht zurück. Die Broker bewerben ihre binären Optionen derzeit aggressiv mit vermeintlichen Erfolgsgeschichten – tatsächlich ist die Geldanlage hochriskant und der Totalverlust des eingesetzten Kapitals wahrscheinlich.

14.12.2016
Stuttgart/Berlin, 15. Dezember 2016: Viele Verbraucher, die bei der Volksbank Raiffeisenbank Nürnberg eG einen gut verzinsten Sparplan abgeschlossen hatten, erhielten kürzlich eine Kündigung der Bank unter Berufung auf eine Klausel in deren „Sonderbedingungen für den Sparverkehr". Verbraucher sollten sich gegen die Kündigungen wehren – nach Ansicht der Experten vom Marktwächter Finanzen sind diese nicht rechtens. Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) mahnte die VR Bank diesbezüglich ab und forderte sie auf, die Kündigung der Sparverträge zu unterlassen.
11.11.2016

Stuttgart/Berlin, 11. November 2016: Die DWS FlexPension Teilfonds der Serie 2016-2025 werden liquidiert. Verbraucher, die darin über Lebens- oder Rentenversicherungen investiert sind, werden derzeit von ihren Versicherern über einen automatischen Fondswechsel informiert, wenn sie nicht selbst einen Ersatzfonds wählen. Das Team des Marktwächters Finanzen der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg kritisiert, dass die von den Versicherern vorgeschlagenen Ersatzfonds meist riskanter und bei den laufenden Kosten teurer sind als die bisherigen Fonds. Zudem boten die Versicherungsschreiben meist unzureichende Informationen über die Ersatzfonds: Zum Fondsvergleich fehlten zum Teil Angaben wie Risikoklasse, Gesamtkostenquote (TER) oder die ISIN-Nummer, welche einen Fonds eindeutig identifiziert.

14.07.2016

Verschickt werden sie oft, informativ sind sie nur selten.

15.03.2016

Gemeinsam mit Heiko Maas, Bundesminister der Justiz und für Verbraucherschutz, sowie mit Expertinnen und Experten aus Politik, Finanzwirtschaft und Verbraucherschutz diskutiert der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) zum Weltverbrauchertag am 15. März über das Thema Altersvorsorge. Im Mittelpunkt stehen die Herausforderungen im Zusammenhang mit dem Zinstief und die Rolle der Marktbeobachtung durch den Marktwächter Finanzen.

10.12.2015
Aufgedeckt wurden Missstände in der Finanzberatung: 95 Prozent aller Angebote für Geldanlage oder Altersvorsorge waren nicht bedarfsgerecht.
10.12.2015

Berlin / Stuttgart, 10. Dezember 2015 – In einer Untersuchung des Marktwächters Finanzen deckt die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg Missstände in der Finanzberatung auf: 95 Prozent der aktuell unterbreiteten Anlagevorschläge von Banken und Finanzvertrieben passen nicht zum Bedarf der Verbraucher. Empfohlene Produkte sind zu teuer, zu unrentabel, zu unflexibel oder zu riskant. Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) fordert eine Finanzberatung, die im besten Kundeninteresse erfolgen muss.