21.12.2016

Eine repräsentative Umfrage vom September 2016 zeigt, dass nur wenige Verbraucher mit ihrem hauptsächlich genutztem Girokonto zu einem anderen Kreditinstitut wechseln.

18.09.2017

Leipzig/Berlin, 18. September 2017: Verbrauchern den Wechsel des Girokontos erleichtern und damit den Wettbewerb zwischen den Kreditinstituten erhöhen – mit diesem Anspruch wurde die Kontowechselhilfe vor einem Jahr im Zahlungskontengesetz verankert. Eine aktuelle, repräsentative forsa-Befragung im Auftrag des Marktwächters Finanzen zeigt jedoch: 61 Prozent der Befragten ist die gesetzliche Kontowechselhilfe unbekannt. Nur zwei Prozent von ihnen haben im vergangenen Jahr überhaupt ihr Konto gewechselt. Von diesen nutzten nach eigenen Angaben wiederum nur zwölf Prozent die gesetzliche Kontenwechselhilfe.

17.08.2017

Leipzig/Berlin, 17. August 2017: Für das Guthaben auf dem Girokonto Zinsen zahlen – die Einführung solcher Verwahrentgelte ist für Dreiviertel der Deutschen laut aktueller Umfrage ein Rotes Tuch. Für sie wäre ein Kontowechsel wahrscheinlich, sollten für ihr Girokonto Negativzinsen erhoben werden. Im Auftrag des Marktwächterteams in der Verbraucherzentrale Sachsen führte das Marktforschungsinstitut forsa die repräsentative Umfrage durch. Wegen solcher Entgeltregelungen haben die Marktwächterexperten Klage gegen die Volksbank Reutlingen eingereicht.

Haben Sie Erfahrungen mit Leistungseinschränkungen, Zusatzvereinbarungen oder höheren Entgelten mit ihrem Pfändungsschutzkonto (P-Konto) gemacht oder hatten Sie andere Probleme? Dann schildern Sie uns Ihren Fall.

17.07.2017

Berlin, 17.07.2017: GlobalPayments BV bewirbt auf mehreren Internetseiten „Schufa“-freie Sofortkredite, doch Verbraucher erhalten stattdessen kostenpflichtige Prepaid-Kreditkarten.

03.07.2017

Leipzig/Berlin, 03. 07. 2017: Die Volksbank Reutlingen erhob ein Verwahrentgelt bei Girokonten schon ab dem ersten Euro. Das Marktwächterteam in der Verbraucherzentrale Sachsen hat die Bank deshalb jetzt abgemahnt. Die entsprechende Klausel im Preisaushang der Bank wurde inzwischen geändert, eine Unterlassungserklärung liegt den Verbraucherschützern jedoch noch nicht vor.

14.06.2017

Leipzig/Berlin, 14. Juni 2017: Die Beschwerden im Frühwarnnetzwerk des Marktwächters Finanzen zeigen ein neues Geschäftsmodell von Kreditkartenvermittlern. Das britische Unternehmen Kreditclub24 wirbt auf seiner Internetseite mit einer „exklusiven Platin MasterCard bis zu 7.500 Euro ohne SCHUFA“. Damit wird bei Verbrauchern der Eindruck erweckt, dass sie sowohl die Kreditkarte als auch den Kredit ohne Bonitätsprüfung erhalten können. Nach Einschätzung der Marktwächterexperten geht es dem Anbieter aber vor allem darum, Verbraucher in eine Clubmitgliedschaft zu locken und ihnen weitere Verträge zu verkaufen. Das Marktwächter-Team der Verbraucherzentrale Sachsen warnt daher vor Kreditclub24 und dieser neuen Masche.

07.06.2017

Suchen Verbraucher nach einem geeigneten Kredit, begegnen ihnen auf dem Markt eine Vielzahl an Akteuren zur Kreditvermittlung mit unterschiedlichen Geschäftsmodellen. Diese hat sich das sächsische Team des Marktwächters Finanzen in einer Untersuchung näher angeschaut, strukturiert und die geltenden rechtlichen Rahmenbedingungen herausgearbeitet. Besonderes Augenmerk galt dabei den Rechten der Verbraucher und den Pflichten der Anbieter.

13.01.2017

Kreditinstitute sind in Deutschland gesetzlich verpflichtet, die Kreditwürdigkeit (auch Bonität genannt) der Kreditsuchenden zu prüfen. Dazu gehört grundsätzlich die Abfrage bei einer Auskunftei wie der Schufa. Heißt: Geld gibt es nur nach einer Prüfung!

20.03.2017

Leipzig/Berlin, 20. März 2017: Verbraucher beschweren sich zunehmend über eine neue Telefonmasche mit Kreditkarten: Zahlreiche Fälle im Frühwarnnetzwerk des Marktwächters Finanzen zeigen, dass Betroffene unaufgefordert und unter verschiedenen Vorwänden angerufen werden. Im Anschluss bekommen sie Rechnungen zu Kreditkarten des niederländischen Unternehmens VeriPay B.V. und Inkassoforderungen zugeschickt. Die Marktwächterexperten der Verbraucherzentrale Sachsen rufen Verbraucher zur Vorsicht bei ungewollten Anrufen zu Finanzgeschäften auf.