21.12.2016

Eine repräsentative Umfrage vom September 2016 zeigt, dass nur wenige Verbraucher mit ihrem hauptsächlich genutztem Girokonto zu einem anderen Kreditinstitut wechseln.

14.06.2017

Leipzig/Berlin, 14. Juni 2017: Die Beschwerden im Frühwarnnetzwerk des Marktwächters Finanzen zeigen ein neues Geschäftsmodell von Kreditkartenvermittlern. Das britische Unternehmen Kreditclub24 wirbt auf seiner Internetseite mit einer „exklusiven Platin MasterCard bis zu 7.500 Euro ohne SCHUFA“. Damit wird bei Verbrauchern der Eindruck erweckt, dass sie sowohl die Kreditkarte als auch den Kredit ohne Bonitätsprüfung erhalten können. Nach Einschätzung der Marktwächterexperten geht es dem Anbieter aber vor allem darum, Verbraucher in eine Clubmitgliedschaft zu locken und ihnen weitere Verträge zu verkaufen. Das Marktwächter-Team der Verbraucherzentrale Sachsen warnt daher vor Kreditclub24 und dieser neuen Masche.

07.06.2017

Suchen Verbraucher nach einem geeigneten Kredit, begegnen ihnen auf dem Markt eine Vielzahl an Akteuren zur Kreditvermittlung mit unterschiedlichen Geschäftsmodellen. Diese hat sich das sächsische Team des Marktwächters Finanzen in einer Untersuchung näher angeschaut, strukturiert und die geltenden rechtlichen Rahmenbedingungen herausgearbeitet. Besonderes Augenmerk galt dabei den Rechten der Verbraucher und den Pflichten der Anbieter.

16.02.2017

Läuft Ihr Immobiliendarlehen aus, macht Ihre Bank Ihnen in der Regel ein Verlängerungsangebot. Sie können es annehmen oder sich über ein anderes Kreditinstitut Geld besorgen.

13.01.2017

Kreditinstitute sind in Deutschland gesetzlich verpflichtet, die Kreditwürdigkeit (auch Bonität genannt) der Kreditsuchenden zu prüfen. Dazu gehört grundsätzlich die Abfrage bei einer Auskunftei wie der Schufa. Heißt: Geld gibt es nur nach einer Prüfung!

20.03.2017

Leipzig/Berlin, 20. März 2017: Verbraucher beschweren sich zunehmend über eine neue Telefonmasche mit Kreditkarten: Zahlreiche Fälle im Frühwarnnetzwerk des Marktwächters Finanzen zeigen, dass Betroffene unaufgefordert und unter verschiedenen Vorwänden angerufen werden. Im Anschluss bekommen sie Rechnungen zu Kreditkarten des niederländischen Unternehmens VeriPay B.V. und Inkassoforderungen zugeschickt. Die Marktwächterexperten der Verbraucherzentrale Sachsen rufen Verbraucher zur Vorsicht bei ungewollten Anrufen zu Finanzgeschäften auf.

16.03.2017

Leipzig/Berlin, 16. März 2017: Das Team des Marktwächters Finanzen der Verbraucherzentrale Sachsen hat die Santander Consumer Bank AG erfolgreich abgemahnt. Die Bank sicherte sich in ihren Bedingungen für Kreditkarten das Recht zu, eine unwirksame Klausel nach „billigem Ermessen“ zu ersetzen. Zudem müsste die neue Klausel nicht den gesetzlichen Regelungen genügen, sondern lediglich dem mit der unwirksamen Klausel verfolgten Zweck möglichst nahekommen. Die umstrittene Formulierung „nach billigem Ermessen“ wird darüber hinaus von weiteren Kreditinstituten und in verschiedenen Bereichen eingesetzt, wie die Marktwächterexperten feststellten.

20.12.2016

Obwohl die Marktzinsen stetig fallen, senken Banken und Sparkassen die Sollzinssätze ihrer Dispos nur schleppend oder gar nicht.

12.12.2016

Leipzig/Berlin, 12.12.2016: Auch in der Vorweihnachtszeit werben Anbieter mit Null-Prozent-Finanzierungen, mit denen Verbraucher größere Anschaffungen über einen Kredit finanzieren können. Bundesweite Beschwerden aus dem Frühwarnnetzwerk des Marktwächters Finanzen zeigen allerdings, dass Verbraucher stattdessen andere Finanzierungsvarianten erhalten, bei denen nach einer zinsfreien Periode unter Umständen hohe Zinsen verlangt werden. Zudem werden häufig unerwünscht zusätzliche Verträge mit der Finanzierung kombiniert, die mit weiteren und oft nicht unerheblichen Kosten verbunden sind.

28.11.2016

Leipzig/Berlin, 28. November 2016: Die Targobank AG & Co. KGaA zahlt Entgelte zurück, die sie von ihren Kunden bei der Vergabe von Konsumentenkrediten als sogenannte Individualbeiträge verlangt hatte. Mehrere Fälle aus dem Frühwarnnetzwerk des Marktwächters Finanzen zeigen, dass die Bank die umstrittenen Entgelte zurückerstattet, wenn Verbraucher sie dazu auffordern. Beiträge, die im Jahr 2013 gezahlt wurden, verjähren unter Umständen am 31. Dezember 2016.